Die Migräne gehört normalerweise in die Hände eines damit vertrauten Neurologen oder Schmerztherapeuten. Beides habe ich nicht (mehr bzw. noch nicht wieder).

Nach zwei krassen Erlebnissen mit Neurologinnen, Fehlinformationen der Krankenkasse, Patienten-Annahme-Stopps in neurologischen Arztpraxen der Umgebung oder Wartezeiten von 7-8 Monaten habe ich immer noch keinen Kopfschmerzspezialisten / Neurologen / Schmerztherapeuten in erreichbarer Nähe gefunden, der Kassenpatienten behandelt und sich auch mit der Basilarismigräne / Migräne mit Hirnstammaura oder zumindest mit chronischer Migräne auskennt.

Momentan versuchen mein Hausarzt, mein Psychotherapeut und ich, die Situation irgendwie zu managen.

— UPDATE:

Nach drei Monaten Wartezeit auf die “ambulante Schmerztherapie”, die eine umfassende multimodale Schmerztherapie im Hochglanzflyer beworben hatte, bekam ich nach dem Erstgespräch ein Rezept für ein neues Antidepressivum, 10 Termine für Akupunktur und den Tipp, ich solle täglich Nordic Walking machen oder Joggen … hm … Details zum Verlauf des Gesprächs im Blogbeitrag “Über Kommunikation in der Schmerzambulanz und Rampensäue”