Bei mir hat es (wie bei vielen anderen) lange gedauert bis die Diagnose Basilarismigräne (Migräne vom Basilaristyp oder Migräne mit Hirnstammaura) gestellt wurde. Ich hatte bereits 1-2 Jahre lang diese merkwürdigen Anfälle, die sich langsam verschlimmerten.
Dann bekam ich einen wirklich heftigen Anfall und landete mit Verdacht auf Hirninfarkt erst ein paar Tage auf der StrokeUnit und dann auf der Neurologie.

Dort hat man dann aus der Anamnese (seit Kindheit Migräne mit Aura) und dem Ausschluss von anderen Sachen diese Diagnose gestellt. Später war ich noch in der Schmerzklinik Kiel (Kopfschmerz- und Migräne-Spezialisten). Dort wurde die Diagnose bestätigt.

Allerdings habe ich auch Symptome verschiedener anderer Migränearten: Die klassischen (Schmerz-)Migräne, Migräneanfälle mit „normaler“ Aura, aber auch Auren (v.a. Skotome) ohne Kopfschmerzen und Phasen mit „Dauermigräne“ praktisch ohne Pause bzw. nur 1-2 Tage Pause (Status migraenosus). So geht es offenbar vielen Betroffenen. Auch von Migränespezialisten wurde mir bestätigt, dass es kaum Fälle von „lupenreiner“ Basilarismigräne gibt. Das macht die Diagnose natürlich nicht leichter.