Term Category: Medikamente (Seite 1 von 4)

Amlodipin

Meine Erfahrung mit Amlodipin

Amlodipin ist ein Blutdrucksenker, der mir nach Messung des Blutdrucks in der Arztpraxis zusammen mit Ramipril (ebenfalls Blutdrucksenker) verschrieben wurde.

Beides zusammen hat bei mir Schwindel- und „Seegang“-Gefühle verursacht.

Nach ca. 6 Wochen Einnahmedauer schwollen meine eh schon dicken Unterschenkel, Füße und Zehen derart an, dass ich einen Zehnagel einbüßte.

Ein anderer Arzt (die Urlaubsvertretung) setzte deshalb Amlodipin ab und nach ca. einer Woche waren die Füße wieder etwas „normaler“ – die Unterschenkel blieben nahezu auf ihrem Rekordumfang-Hoch.

Die Urlaubsvertretung verschrieb mir stattdessen Ramipril/HTC (Blutdrucksenker plus Entwässerungsmittel (Diuretikum)). Davon wurde mir noch schwindliger. Übelkeit und ein unangenehm spannendes Körpergefühl kam hinzu.

Das ist nicht weiter verwunderlich, wie ich später erfahre. Denn Diuretika sollten bei Ödemen (auch bei Lipödem) nicht eingesetzt werde, da sie das Krankheitsbild verschlimmern können.

„Werden Diuretika bei anderen Ödemerkrankungen und somit nicht indiziert gegeben, kommt es zu einer Verarmung des Körpers an Salzen und Wasser, was reaktiv den Aldosteron- und Adiuretinspiegel erhöht. Beim Nachlassen der Diuretikawirkung resultiert durch diese erhöhten Hormonspiegel eine verstärkte Salz- und Wasserretention, was der Patient als ein Spannungsgefühl am gesamten Körper empfindet.“ (Quelle: http://www.dglymph.de/medizin-informationenstudien/oedemkrankheiten/diuretika-induziertes-oedem/)

Wichtig: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich gebe hiermit keine Empfehlung oder sonst einen medizinischen Rat.

Arcoxia

Meine Erfahrung mit Arcoxia

Arcoxia (Wirkstoff Etoricoxib) ist ein entzündungshemmendes Schmerzmittel aus der Gruppe der nicht-steroidalen Antirheumatika. Es wurde mir gegen Schmerzen in den Händen, die seiner Zeit als arthritische Beschwerden eingestuft wurden, verschrieben.

Gegen die Schmerzen halfen die Tabletten nicht, aber mir wurde davon ziemlich schwindlig und übel. Ich bekam einen drückenden Kopfschmerz, Herzklopfen und ein insgesamt verunsicherndes Körpergefühl.

Nach zwei Tagen in diesem sehr unschönen Zustand habe ich die Einnahme gestoppt.

Heute weiß ich, dass die Schmerzen offenbar auf das Konto der Fibromyalgie gehen, so dass die geringe Wirkung auch nicht weiter verwunderlich ist.

Wichtig: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich gebe hiermit keine Empfehlung oder sonst einen medizinischen Rat.

Aspirin

Meine Erfahrung mit Aspirin

Aspirin in Tabettenform und als Spritze in die Vene (i.V.) (=Aspisol) waren für mich oftmals einerseits Segen bei akuten (Schmerz-)Migräneanfällen, andererseits der sichere Magen-Killer.

Unter’m Strich habe ich nichts gewonnen damit. Zwar klingen die Kopfschmerzen schnell ab, bleiben aber leider nicht weg. Bei meinen Standard-Schmerz-Migräne-Anfällen, die fast immer 3-4 Tage dauern, bringt das nichts außer extreme Magenschmerzen (und die damit verbundene Angst vor Magenbluten).

Heute weiß ich, dass Aspirin auch zu den histaminfreisetzenden Medikamenten (Histaminliberatoren) gehört, so dass die Einnahme bei histaminempfindlichen Personen somit generell keine gute Idee ist.

Wichtig: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich gebe hiermit keine Empfehlung oder sonst einen medizinischen Rat.

Betablocker

Meine Erfahrung mit Betablockern (Propranolol)

Als erste “richtige” Migräneprophylaxe (außer Magnesium) habe ich einige Wochen den Betablocker Dociton (Wirkstoff: Propranolol) probiert.

Die Stimmung wurde spürbar ruhiger und ich hatte ein lange vermisstes “Gelassenheitsgefühl”.

Leider habe ich mit dem Medikament Probleme mit einem Raynaud-Syndrom (Durchblutungsstörung der Extremitäten, “abgestorbene Finger”), Verstärkung des Haarausfalls und einer neuen Art von Dauerkopfschmerz bekommen. Die Migräne hat sich davon leider auch nicht beeindrucken lassen, so dass ich nach acht Wochen kapituliert habe. 🙁

Wichtig: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich gebe hiermit keine Empfehlung oder sonst einen medizinischen Rat.

Buscopan

Meine Erfahrung mit Buscopan

Buscopan (Wirkstoffe: Paracetamol + Butylscopolamin) ist ein krampflösendes Schmerzmittel, das viele Frauen als Menstruationsbegleiter kennen. Ich auch. 😉
Es wirkt bei mir tatsächlich krampflösend und schmerzstillend, allerdings erst ab einer Dosis von 1000mg Paracetamol und nicht sehr lange (nur ein paar Stunden).
Nebenwirkungen habe ich bis auf eine Art Hautbrennen kaum verspürt.
Fazit:
Bei mir wirkt es erst in hoher Dosis und dann nicht durchschlagend.
Da Buscopan auch das histaminabbauende Enzym DAO (Diaminoxidase) blockiert und Paracetamol histaminfreisetzend wirkt und auch nicht gerade leberfreundlich ist, verzichte ich darauf.

Als ebenso krampflösend im Menstruationsfall hat sich bei mir Schafgarbe-Tee gezeigt.
Vorteil: Kein Histaminstress und generell sinnvoll auch bei Migräne.

Wichtig: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich gebe hiermit keine Empfehlung oder sonst einen medizinischen Rat.

Citalopram

Meine Erfahrung mit Citalopram

Das Antidepressivum Citalopram wurde mir von einer Neurologin und Expertin für Migräneerkrankungen gegen meine Angstzustände, Panikattacken und als Migräneprophylaxe verschrieben.
Nach Einnahme einer einzigen der verordneten 20mg-Tabletten erlebte ich einen mehrmonatigen Höllentrip, den ich bis heute (Jahre später) immer noch nicht ganz „verpackt“ habe. Ich hatte Halluzinationen, absolute Schlaflosigkeit, schlimmsten Durchfall, Dauer-Panik deluxe inklusive Hyperventilation bis hin zur Tetanie, einen dicken Basilarismigräneanfall mit vorübergehendem Sehverlust, vollem Lähmungsprogramm und mehrmaligem locked-in-Syndrom (komplette Lähmung bei vollem Bewusstsein). Danach litt ich über Monate unter unangenehmem Körperbrennen, schreckte nachts von Albträumen geschüttelt hoch und bin nur knapp einer Selbsteinweisung entronnen.
Hier mein detaillierter Blog-Bericht.

Sehr interessant finde ich in diesem Zusammenhang, dass es offenbar bestimmte „Gehirntypen“ gibt, die nachgewiesenermaßen auf Citalopram eher mit Nebenwirkungen reagieren – Autisten zum Beispiel. Eine randomisierte, placebokontrollierte Studie mit 149 autistischen Kindern von King et al. (2009) hatte bei relativer Wirkungslosigkeit ein erhöhtes Vorkommen von unerwünschten Nebenwirkungen ergeben (u.a. erhöhtes Energieniveau, Impulsivität, verminderte Konzentration, Hyperaktivität, Stereotypie, Durchfall, Schlaflosigkeit und trockene Haut oder Pruritus) [Quelle: https://jamanetwork.com/journals/jamapsychiatry/fullarticle/210271.]

Da ich definitiv autistische Züge habe (ob es für eine ordentliche Diagnose reicht, weiß ich nicht), sind meine Erfahrungen vielleicht darauf zurückzuführen, dass mein Gehirn ähnlich tickt. Auch eine Mitpatientin bei einem Aufenthalt in der neurologischen Abteilung mit ähnlicher Persönlichkeitsstruktur und Epilepsie hatte mit Citalopram extrem negative Erfahrungen gemacht.

Fazit: Für mich nie wieder!!!

Allerdings zeigt sich hier, wie unterschiedlich Menschen auf gleiche Substanzen reagieren. Ich kenne auch einige, denen das Medikament gut hilft (mit wenig Nebenwirkungen). Allerdings sind das vollkommen andere, eher „robuste, grobgestricktere“ Persönlichkeiten, die auch bei anderen Medikamenten wenig Probleme mit unerwünschten Nebenwirkungen haben.

Ebenfalls interessant: Eine andere Neurologin schlug die Hände über’m Kopf zusammen, als sie von dieser Medikation für mich hörte. Für Patienten wie mich hätte sie das niemals verordnet sagte sie, schon gar nicht ohne extrem vorsichtiges Einschleichen … Tja, hab’ ich wohl mal wieder einfach Pech gehabt mit meinen Experten … 😉

Wichtig: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich gebe hiermit keine Empfehlung oder sonst einen medizinischen Rat.

Codein

Meine Erfahrung mit Codein

Mit Codein habe ich in Form eines Hustenstillers und als Zusatz in Schmerzmitteln meine Erfahrungen gemacht. Leider keine guten. Heftiges Erbrechen, Schwindel, Atemnot und totales körperliches „Versagen“ konnte ich bisher verzeichnen.
Codein ist auch ein histaminfreisetzendes Medikament. Steht also auch aus diesem Grund auf meiner Negativliste.

Wichtig: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich gebe hiermit keine Empfehlung oder sonst einen medizinischen Rat.

Diazepam

Meine Erfahrung mit Diazepam / Valium

Wer kennt sie nicht, die kleinen „Leck-mich-Dropse“, die auch als Valium bekannt sind? Sie kommen aus der sagenumwobenen Gruppe der Benzodiazepine und werden uns vor einer OP verabreicht, oder, wenn die Hysterie für den betreuenden Arzt zu schlimm wird … 😉
Mich knocken kleinste Dosen (5-10mg)  innerhalb von 10 Minuten derart aus, dass ich entweder nur noch dümmlich grinsend auf dem Bett liege oder direkt einschlafe.
Da alle Benzodiazepine ein hohes Abhängigkeitspotenzial aufweisen und nebenbei ebenfalls histaminkritisch sind, lasse ich das wenn irgend möglich aus dem Körper.

Wichtig: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich gebe hiermit keine Empfehlung oder sonst einen medizinischen Rat.

Diclofenac

Meine Erfahrung mit Diclofenac (z.B. Voltaren)

Diclofenac ist ein entzündungshemmendes Schmerzmittel aus der Gruppe der  Nichtopioid-Analgetika, das bei mir (oral in Tablettenform verabreicht) ganz gute Schmerzreduzierung bringt, aber böse auf den Magen schlägt, wenn der nicht gleichzeitig mit PPI (Protonenpumpenhemmern) wie Pantoprazol milde gestimmt wird.
Da ich das Schmerzmittel Novalgin nicht vertrage, musste ich die (wirklich extremen) Schmerzen nach meiner Mandel-OP mit Diclofenac-retard Tabletten und literweise Ibuprofen-Saft aussitzen (ärztlich so verordnet – macht man aber normalerweise nicht!)
Eine Katastrophe für Magen und Leber, aber wenn alles andere nicht geht, kommen die Ärzte auf solche irrwitzigen Ideen.
Nun denn, ich hab’s überlebt und die Leber erholt sich ja recht schnell von allerlei Eskapaden.

Creme / Gel / Emulsion

In Creme-Form z.B. bei „Sport“-Verletzungen bringt das Zeug nix. Kommt ja nicht an die kaputten Stellen ran, wie jeder verschreibende Arzt eigentlich weiß. Als Placebo dennoch brauchbar. Aber dann tut es ein dicker Salbenverband mit Arnikasalbe genauso gut.
Siehe: https://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gelenkschmerzen/news/studie-schmerzsalben-zeigen-geringe-wirkung_aid_415113.html

Wichtig: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich gebe hiermit keine Empfehlung oder sonst einen medizinischen Rat.

Dolomo TN

Meine Erfahrung mit Dolomo TN

Auf Dolomo TN (Tag/Nacht) Tabletten hatte der Zahnarzt zur Schmerzreduktion nach Extraktion meiner Weisheitszähne im Unterkiefer gesetzt. Weder er noch ich wussten damals von meiner Medikamentenüberempfindlichkeit. Nach Einnahme der Nacht-Tabletten (mit Codein, was wahrscheinlich der Übeltäter war) ging die Show dann auch gleich los.
Mit meinen dick geschwollenen Hamsterbacken hab’ ich das gesamte Bett, in dem ich lag im hohen Bogen vollgekotzt und mich danach mit Atemkrämpfen und Todesangst zum Telefon geschleppt, um den Arzt anzurufen (er hatte mir gesagt, ich solle das im Notfall tun – auch nachts).
Er fand es gut, dass ich erbrochen hatte und empfahl die Benachrichtigung eines Rettungswagens, falls die Atemprobleme nicht zügig besser würden.
Das wurden sie aber nach ca. 30 Minuten und ich überlebte knapp 😉

Wichtig: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich gebe hiermit keine Empfehlung oder sonst einen medizinischen Rat.

Seite 1 von 4

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén

Diese Seite verwendet Cookies, um die bestmögliche Funktionalität zu gewährleisten. Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst Du dem zu. Weitere Informationen dazu findest Du in meiner. Datenschutzerklärung

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen