Meine Erfahrung mit Opipramol

Das relativ “leichte” Antidepressivum Opipramol wurde mir in der Schmerzklinik Kiel vorgeschlagen als Migräneprophylaxe, zur Verbesserung meines Schlafes und zur Bekämpfung von Angstzuständen und Panikattacken.
Ich nehme es heute bedarfsweise (50-150mg/Tag), wenn ich bei Angst und Panik mit anderen Tricks nicht weiterkomme oder immer mal wieder quasi „Kur-mäßig“ für 2-3 Wochen durchgängig, um besser zu schlafen. Durchschlafen habe ich damit bisher leider auch selten geschafft, aber die “Einschlafbereitschaft” wird damit gefördert.
Sicher ist auch dieses Mittel nicht ohne Nebenwirkungen, aber ich tausche gerne Todesangst gegen Mundtrockenheit 😉
Ich bilde mir auch ein, dass meine Psyche allein schon das Vorhandensein dieses kleinen pharmazeutischen Helferleins gutiert. So wie bei einem Spickzettel: Es hilft schon, wenn ich weiß, dass ich ihn dazunehmen könnte.

Wichtig: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich gebe hiermit keine Empfehlung oder sonst einen medizinischen Rat.