Meine Erfahrung mit Heparin

Auf der StrokeUnit auf der ich mit dem Verdacht auf Hirninfarkt einige Tage lag, bekam ich einen Heparin-Diffusor, um das Blut dünn zu halten.
Heparin wirkt histaminfreisetzend.
Dadurch sind sowohl die dort festgestellte Tachykardie (beschleunigter Puls),
der sich nach Absetzen des Medikaments schnell wieder beruhigte, als auch andere Effekte (Übelkeit, Magen-/Darm-Probleme, Schwindel, Übelkeit) zu erklären.

Cremes / Salben / Gel

In Salbenform habe ich Heparin früher benutzt, um Venenentzündungen und “blaue Flecken”, die ich aufgrund meines Lipödems häufig habe, zu behandeln.

Mittlerweile weiß ich: Das bringt nicht viel, schadet aber auch nicht. Warum Ärzte trotzdem im Verletzungsfall Heparin-Verbände anlegen? Who knows? Auf jeden Fall freut es die Pharmas – vielleicht liegt’s daran?

Wissenschaftlich ausgedrückt: Der Grad der cutanen Resorption von Heparin verhält sich umgekehrt proportional zum Gewinn für die Pharmaindustrie … 😉

Möglich auch, dass es sich um den bewusst generierten Placebo-Effekt handelt. Schließlich macht so’n Verband ja immer was her, der Patient fühlt sich gut “therapiert” und angemessen als krank anerkannt 😉

Fazit: Gegen blaue Flecken und nervende Venen hilft bis zu einem gewissen Grad auch’n Quarkwickel. Is’ billiger und mindestens genau so effektiv.

Wichtig: Dies sind meine persönlichen Erfahrungen. Ich gebe hiermit keine Empfehlung oder sonst einen medizinischen Rat.