Basilarismigräne Kirmes im Gehirn

014 // Basilarismigräne – “Ganzkörper-Wahrnehmungskirmes”

Die Basilarismigräne oder die „Migräne vom Basilaristyp“ (bzw. “Migräne mit Hirnstammaura”) beschreibt eine relativ seltene Form der Migräne, bei der eine ausgeprägte Schwindelsymptomatik und weitere Schlaganfall-ähnliche Symptome aus der gesamten Palette neurologischer Enzyklopädie wie Sprach-, Seh- und Koordinationsstörungen, Ohrgeräusche, aber auch Herzrhythmusstörungen uvm. vorkommen.

“Meine” Basilarismigräne

Basilarismigräne = “Ganzkörper-Wahrnehmungskirmes”

Für mich erscheint die Bezeichnung „Ganzkörper-Wahrnehmungskirmes“ besonders treffend. Abzüglich des „Amüsement“-Faktors – leider.

Die von der Basilarismigräne betroffene Hirnregion ist der Hirnstamm – und somit das zentrale Nervensystem. Schwere Anfälle können selbst von erfahrenen Ärzten nicht sofort als relativ harmloses Migränegeschehen erkannt werden, so dass häufig notfallmedizinische Maßnahmen eingeleitet werden müssen, um einen Hirninfarkt sicher auszuschließen.

Empathische Mitmenschen äußern auch schon mal die Vermutung “Wohl zuviel gesoffen, was?” – “Nee, schön wär’s, aber den letzten Alk hab’ ich vor zwölf Jahren getrunken”, wäre meine Antwort, wenn ich in diesen Momenten nur sprechen könnte. Von Durchblutungsstörungen des Hirnstammes und Migräne mit Aura würde ich berichten. Und irgendwo käme sicher auch “Du Arschgeige!” in meinem Vortrag vor.

Meist bilden sich die Symptome der Basilarismigräne nach 5-60 Minuten zurück. Mit ein bisschen Pech halten zumindest Teile der Wahrnehmungsstörungen (bei mir vor allem Schwindel und Muskelschwäche)   aber auch stunden- oder tagelang an.

Kopfschmerzen stehen bei der Basilarismigräne nicht immer im Vordergrund. Wenn sie auftreten, sind sie (anders als bei der klassischen Migräne) vor allem im Hinterkopf oder zumindest beidseitig lokalisierbar. Bei mir zeigen diese extrem starken, aber glücklicherweise nicht lang andauernden Hinterkopf-Schmerzen meist das Ende des akuten Anfalls an, so dass ich mich trotz des überwältigenden Schmerzerlebens innerlich entspanne, weil ich weiß, „OK. Jetzt ist die Scheiße gleich vorbei“.

Komplikationen und anderer Mist

Wenn es doof läuft, kommt es zu einem Locked-in-Syndrom: Eine Art Körperstarre, bei der man zwar bei Bewusstsein ist, aber sich weder bewegen noch irgendwie äußern kann. Das kommt im Allgemeinen selten vor, ich hatte dieses „Vergnügen“ bisher zwei Mal und ich kann diese Erfahrung nur als äußerst beängstigend und verstörend beschreiben.

Die Kopfschmerzen sind nicht das größte Problem.

In sehr seltenen Fällen führt eine Basilarismigräne auch zum Schlaganfall, wenn die Durchblutung des Hirnstamms zu lange unterbrochen wird. Vor allem weitere Risikofaktoren, wie die Einnahme der Pille v.a. in Verbindung mit Rauchen bei Frauen, können dieses Risiko erhöhen.

Selbst mit dem Wissen um die relative Harmlosigkeit der Basilarismigräne bleiben die Symptome beängstigend. In Verbindung mit anderen Erkrankungen und/oder Risiko- und Erbfaktoren kriegt man die Schlaganfall- und Herzinfarkt-Angst nur schwer aus dem migränewirren Kopf. Nicht selten kommt deshalb nach oder gleich mit der Migräne noch eine Panikattacke dazu.

Die Basilarismigräne kann auch mit anderen Migräneformen zusammen auftreten. So hat sich bei mir über die Jahre eine feine Mischung aus klassischer Kopfschmerz-Migräne ohne Aura, Migräne mit Aura, Aura ohne Kopfschmerz und eben Migräne vom Basilaristyp entwickelt. Ab einer Kopfschmerzhäufigkeit von 15 Tagen und mehr pro Monat, von denen mindestens 8 der Migräne zuzuordnen ist, spricht man von chronischer Migräne. Bei länger als 72 Stunden andauernden einzelnen Anfällen oder kaum unterbrochenen Anfallsserien ist der sogenannte Status Migraenosus erreicht.

Auch keine schöne Sache, kann ich versichern.

Wie bei allen chronischen Erkrankungen leidet natürlich auch irgendwann die Psyche unter diesem ganzen Affentheater. So gesellen sich häufig noch psychische Erkrankungen wie Angststörung und Depression hinzu, die das Leben und die Therapie nicht leichter machen.

Je nachdem wie häufig die Anfälle auftreten, wird der Alltag und das “normale” Leben von Basilarismigräne-Anfällen komplett lahmgelegt. Da es keine Möglichkeit gibt, den Anfall zu stoppen oder zu unterdrücken, ist man der Situation hilflos ausgeliefert. Auch wenn der Akut-Spuk nicht lange dauert, sind auch die Tage nach dem Anfall kein Ponyhof. Viele Migräniker kennen die postmigranöse “Matschbirne”, “Pudding-Beine” und Erschöpfung nur zu gut.

Behandlung der Basilarismigräne

Die Behandlungsmöglichkeiten der Basilarismigräne sind noch dürftiger als bei der klassischen Migräne. Probate Migränemittel (z.B. Triptane) sollen bei dieser Form der Migräne nicht eingenommen werden. Prophylaxe-Mittel (wenn sie denn überhaupt wirken) haben häufig schwere Nebenwirkungen, die nicht bei allen Migränikern im tolerierbaren Bereich liegen.

Triggerfaktoren entlarven, Lebensumstände und Gewohnheiten so gut es geht anpassen

Wenn man verstanden hat, wann und warum das Gehirn mit Migräne reagiert, also seine Triggerfaktoren kennt, kann man versuchen, zumindest die beeinflussbaren Bereiche zu optimieren. Dazu kann eine Ernährungsumstellung gehören (z.B. bei histamininduzierten Anfällen) oder das Erlernen und regelmäßige (!) Anwenden von Entspannungstechniken. Leichter Ausdauersport soll auch dem ein oder anderen geholfen haben. Schaden kann er jedenfalls nicht.

Wen das Wetter in unseren Breitengraden besonders piesackt, hat nur zwei Möglichkeiten: Aushalten oder Auswandern.

Was mache ich im Akutfall?

Hinlegen und Abwarten – ist bisher der beste ärztliche Rat, den man mir geben konnte.

Ich nehme (wenn ich es noch schnell genug hinbekomme) ein Tütchen Magnesium direkt  (300mg) zusätzlich zu meiner Prophylaxe-Portion und eine Vomex, wenn ich merke, es geht los. Mit einem Kissen auf dem Kopf, das alle Wahrnehmung dämpft und den Kopf “begrenzt”, in absoluter Dunkelheit und Ruhe liegend bin ich dann in 30-60 Minuten wieder soweit „normal“ – allerdings extrem erschöpft und müde. Meist kommen dann noch 1-2 Tage Muskelschmerzen, -schwäche und Schwindel (je nach Stärke des Anfalls gerne auch mal länger) hinterher. Dann geht’s wieder ein paar Tage.

Da diese Form der Migräne wenig mit den Symptomen der „herkömmlichen“ Migräne zu tun hat und selten vorkommt, scheinen selbst viele Fachärzte diese Migräneform nicht oder nur vom „Hören/Sagen“ zu kennen. Entsprechend eiern sie auch bei Diagnose, Akut-Medikation und Prophylaxe-Mitteln rum oder widersprechen sich diesbezüglich in Fachpublikationen, Empfehlungen und Aussagen.

annehmen – aushalten – abhaken

Am Ende bleibt nur: Gucken, wie man am besten klarkommt.
Egal wie das konkret aussieht und egal, was in Fachbüchern, Foren oder sonstwo steht.

Ein realistisches Ziel kann dabei sein: möglichst wenig darüber aufregen, nicht dagegen ankämpfen, nachher nicht drüber ärgern.

Ach so: ruhig atmen nicht vegessen! Mehr kann man sowieso nicht machen … ;-P

Notfallausweis Basilarismigräne

Ein Tipp von Prof. Göbel aus der Schmerzklinik Kiel bezüglich der Basilarismigräne, lautet: Führen Sie einen Notfallausweis mit.
Da ich einen solchen mit entsprechend vorgefertigten Angaben nirgends finden konnte, habe ich selbst einen im PDF-Format erstellt, den ihr gerne verwenden und weiterverbreiten dürft:

Notfallausweis_Basilarismigräne (PDF)

Weitere Infos

 

[Update 10.4.2017: Das Patientenforum der Schmerzklinik Kiel (headbook), das ich bisher an dieser Stelle empfohlen hatte, hat sich in meinen Augen mit dem Umgang mit meiner Anmeldung und Vorstellung dort selbst demontiert. Dennoch lohnt sich ein Blick in die Beiträge. Es steht viel Informatives drin. Für Selbstdarsteller ist da aber kein Platz, schrieb man mir. Also bitte angemessen zurückhaltend auftreten, falls sich jemand von euch dort anmelden möchte ;-).]

WICHTIGER HINWEIS
Ich bin weder Arzt noch medizinisch irgendwie ausgebildet. Meine “Empfehlungen”, Ratschläge und Hinweise basieren ausschließlich auf meinen eigenen Erfahrungen oder den Erfahrungen mir persönlich bekannter Betroffener.
Recherchierte “Empfehlungen” mache ich als solche im Text deutlich.

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  1. Anika

    Hallo, kann diese Basilarismigräne plötzlich aus dem NICHTS auftreten ? Die beschriebenen Symthone treffen fast bei mir zu …. jedoch bin ich 31 …

    • Hallo Anika, ich kann dir natürlich nichts zu deinen Symptomen sagen, aber bei mir trat die Basilarismigräne nach etwa 40-jähriger Migräne mit Aura-Vorgeschichte auf – also alles andere als “aus dem NICHTS”. Die Basilarisanfälle sind dann aber relativ schnell ziemlich heftig und häufig geworden. :-/
      Die Anfälle selbst bauen sich über ca. 30-60 Minuten eher allmählich auf. Das ist auch ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal zum Schlaganfall, bei dem z.B. Lähmungen von einer Sekunde auf die andere da sind.

      Wenn du solche Symptome hast, dann solltest du das auf jeden Fall mit einem Facharzt besprechen und dich ggf. an einen Kopfschmerzspezialisten überweisen lassen. Hinter solchen Symptomen können wiegesagt auch ganz andere Sachen stecken – die gehören unbedingt ärztlich abgeklärt.
      Viel Erfolg und viel Glück!
      myyzilla

      PS: Kleine Ergänzung: Diese Art von Migräne tritt wohl auch gerne bei jüngeren Menschen auf – ich bin also untypisch alt für solche Geschichten 😉

      • anika

        danke für deine rasche Antwort!
        CT , MRT,EEG Blutbilder alles ohne Befunde…
        ich habe seit ca 1,5 Jahren den 1-2 Tag meiner Periode Kopfschmerzen aber nicht so wild. Ich kann alles recht normal machen Kinder , Hausaufgaben usw .. am05.01.2018 (nur noch Ausläufer meiner Periode!) hatte ich extremsten schwindel nachher gingen mir meine Beine weg … unterkühlt usw … ich fühlte mich wie im Koma oder so ich konnte nicht sprechen , mich nicht bewegen.. meine Augen gingen hin und her von rechts nach links..öffnen der Augen ging nicht! ..es war der reinste Horror für mich!!! Licht unerträglich, Gesichter anschauen unmöglich dieses Gefühl kann ich nicht beschreiben … schlafen ging dort NICHT!! Alles hielt mich irgendwie in Unruhe , ich wusste nicht was mit mir los ist. vormittag 06.01.2018
        ins 2. Krankenhaus gebracht wurden ohne befund … wider zurück ins 1. von dort aus zum nächsten Krankenhaus zur GYN auch ohne Befund…. Endstation abends 22:30 Uhr war die geschlossene wo ich nur nach schlaf bettelte …. ich konnte vom 05.01.2018 bis dahin nicht schlafen und war einfach fertig mit mir und der Welt!!! iCH KANN ES NICHT BESCHREIBEN WIE ES MIR DA ECHT GING ODER WAS GENAU MIT MIR LOS WAR
        Die von der geschlossenen entliessen mich am 07.01.2018 dort wäre ich auch falsch ….

        am Montag zum Hausarzt .. dieser hatte bis dahin keine Arztbriefe oder ähnliches und war echt erstaunt über mein Wochenende… “mhh evt. Migräne ohne Kopfschmerzen?”

        MH … tja kenn ich nicht hab ich dann auch sicher nicht …
        Dienstag noch mal beim Hausarzt Blutabnahme…
        Dienstag merke ich selbst mit mir stimmt was nicht ich hatte das Gefühl ich spreche doppelt, Wörter fehlten, ich wurde in allem Verzögerter bis unsere Kinder (7 und9 ) meinten Mama ist wie in Zeitlupe .. mein Mann rief den Krankenwagen …. Mittwoch war ich wie besoffen mit 4,5 Promille… sprechen noch schlimmer, gehen reinste Chaos mit den Beinen…
        und wider hieß es psychosomatisch -NEIN NICHT PSYCHOSOMATISCH laut Psychiaterin !!

        morgen habe ich Termin bei einem Neurologen hoffe er findet einen Grund für diesen Horror

        • Hallo Anika,
          es ist gut, dass du zu einem Neurologen gehst, da ist die Chance größer, dass du richtig diagnostiziert wirst. Ich drücke die Daumen!!!
          Leider kennen sich auch nicht alle Neurologen mit Migräneerkrankungen so gut aus, deshalb mein Tipp: Im Zweifel weiter nach einem Experten suchen. Auf der Seite der DMKG findest du eine gute Experten-Liste nach PLZ geordnet:
          http://www.dmkg.de/kopfschmerzexperten.html

          Natürlich kann ich keine Diagnosen stellen, aber die Ähnlichkeit der Symptomatik zur Basilarismigräne wie ich sie kenne, ist schon gegeben. Jedenfalls kann ich mir das, was du beschreibst, sehr gut vorstellen.

          Mein Tipp wäre noch, beim Neurologen nicht unbedingt zu sagen, dass du irgendwas im Internet gelesen hast (dann bist du gleich in der Hypochonder-Ecke ;-)), sondern, dass einer der Ärzte, bei denen du warst, diese Möglichkeit erwähnt hätte …

          Wie du vielleicht in meinem Blog gelesen hast, bin ich auch lange ohne vernünftige Diagnose von Ärzten (auch Neurologen) falsch oder garnicht behandelt worden. Deshalb: Bleib hartnäckig!

          Basilarismigräne is‘ die gequirlte Oberscheiße um es ganz deutlich zu sagen) – keine Frage – , aber sie ist nicht so lebensbedrohlich wie sie sich anfühlt, deshalb: Es gibt Schlimmeres, falls sich herausstellt, dass du im Club bist und auch, wenn man nicht von schneller Heilung ausgehen kann, gibt es doch eine Menge Möglichkeiten, damit besser klarzukommen.

          Den Faktor Psyche darf man dabei nicht außer Acht lassen, er ist nicht die Wurzel des Übels, aber mischt ordentlich im Geschehen mit.

          Würd‘ mich freuen, wieder von dir zu hören, was es beim Neuro gegeben hat (gerne auch per Mail, wenn du hier nicht alles auskrempeln möchtest).
          Viele Grüße
          myyzilla

          • Anika

            Hallo, laut Neurologen hört es sich schon sehr nach Migräne an. Ich hoffe jedoch das ich es so nicht nochmal bekomme! Auch dieses hin und her von Krankenhaus zu Krankenhaus hat es wohl verschlimmert, beim nächsten mal soll mein Mann anmerken das evtl eine Migräne sein kann ! Habe auch schon einen Folge Termin

          • Anika

            Hallo,
            Jetzt hatte ich es noch 2 mal mit diesem extremsten schwindel
            Zu wissen was man wahrscheinlich hat ist recht gut!
            Habe auch Medikamente bekommen, werde aber versuchen ohne auszukommen oder nehmen wenn es nur vor der Periode ist.
            Mein Neurologe geht von verlängerter Basilaris Migräne aus.Den nächsten Folge Termin habe ich auch bekommen.
            Die Arzt Briefe habe ich nun fast alle zusammen, eine Frechheit was dort so steht….. Und wie das abgelaufen war!
            Habe auch den 1. Drogentest. Selbstverständlich alles negativ!Medikamente, alle möglichen Drogen negativ! Okay Koffein wurde gefunden 😂
            Liebe Grüße

          • Ouh, Mann, ich hoffe, du hast mit dem Neurologen Glück … ich habe ja auch so eine ärztliche Koryphäe erwischt, nachdem ich mit einem dicken Basilarisanfall (damals noch nicht diagnostoziert) in der Notaufnahme gelandet war. (Siehe Blogbeitrag „Tortenarsch mit Rechtschreibschwäche“ :-))

            Aber einen Drogentest musste ich noch nicht machen … 😀
            Es ist ein Trauerspiel, was man in den Arztpraxen und Kliniken manchmal erlebt.
            Bleib‘ tapfer!

            LG
            myyzilla

  2. Also hier möchte ich wieder mal kein “gefällt mir Sternchen” geben….Also dagegen ist meine frühere Migräne ja ein Kinderspiel – Du Arme. Jetzt habe ich nur noch ab und zu Kopfweh, seit ich in die Wechseljahre gekommen bin. Aber darauf kannst wohl auch schlecht warten…geholfen hat mir auch jetzt nochmal die seltene Migräne zu kriegen, dass ich in Rente bin und keinen Stress mehr in der Arbeit habe, da bin ich echt dankbar jetzt. Aber Dir hilft das auch nicht weiter.
    Ich wünsch Dir Deinen galgigen Humor nicht zu verlieren….

    • Es ist tatsächlich so, dass mich die “normale Kopfschmerzmigräne”, lange nicht so vom Schlitten haut wie diese “Schwindel usw.-Sache”. Daran kann ich mich auch nicht gewöhnen, das ist einfach nur schlimm und beängstigend. :-/

      Aber es hilft mir sogar sehr, auf die Wechseljahre zu hoffen. 🙂 Ich freu’ mich immer, wenn mal jemand berichtet, dass es besser geworden ist. Da ich in der Schwangerschaft kaum Probleme mit der Migräne hatte, denke ich, dass ich von der hormonellen Umstellung dann vielleicht auch profitieren kann. Auch die Tatsache, dass sich die Migräne bei mir über die Jahre immer wieder verändert hat und zwischendurch sogar (bis auf die visuelle Aura bzw. Skotome) garnicht groß zum Vorschein kam, lässt hoffen, dass es auch wieder bessere Zeiten geben wird.

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